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04.03.2010,  17:08 Uhr Coface Arena-Team zurück

Betonarbeiten fachgerecht ausgeführt

Frost war kein Problem beim Bau. Beton direkt an der Baustelle hergestellt.


Steiger an der Südtribüne. Foto: Schömer kreativ

Steiger an der Südtribüne. Foto: Schömer kreativ

Stützen bilden zugleich Arkadengänge. Foto: Schömer kreativ

Stützen bilden zugleich Arkadengänge. Foto: Schömer kreativ

Einfahrt der Mannschaftsbusse. Foto: Schömer kreativ

Einfahrt der Mannschaftsbusse. Foto: Schömer kreativ

Bushalle unter der Westtribüne. Foto: Schömer kreativ

Bushalle unter der Westtribüne. Foto: Schömer kreativ

80-Tonnen-Kran bei der Arbeit. Foto: Schömer kreativ

80-Tonnen-Kran bei der Arbeit. Foto: Schömer kreativ

Blick übers Spielfeld auf die Südtribüne: Foto. Schömer kreativ

Blick übers Spielfeld auf die Südtribüne: Foto. Schömer kreativ

Kiosk im Rundgang. Foto: Schömer kreativ

Kiosk im Rundgang. Foto: Schömer kreativ

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Die Gründungsarbeiten zur Coface Arena sind abgeschlossen, die erste Reihe der imposanten äußeren Stützen der neuen Südtribüne ist errichtet. Manch ein Betrachter fragt sich vielleicht, inwieweit der Frost in den vergangenen Wochen die Qualität der Betonarbeiten an der Coface Arena beeinflusst haben könnte. Gar nicht, sagen Generalunternehmer und Bauherr. Peter Wolf, Oberbauleiter des Generalunternehmers HBM der Coface Arena betont: „Wir haben Massenbeton mit bis zu 800 m³ bei 5 Minusgraden verarbeitet und nicht bei -15 °, wie auch im Betoniertagebuch dokumentiert ist, das der GVG, dem Bauherrenvertreter, vorliegt.“ Auch Ferdinand Graffé, Projektleiter der GVG, bestätigt, dass das Betoniertagebuch von einem externen Baustofflabor geführt und vom Bauherrenvertreter kontrolliert wird. Ein Großteil des Stadionkörpers sind zudem Betonfertigteile, die in einer Halle hergestellt und zur Baustelle transportiert werden.

Wolf führt weiter aus, dass auf der Baustelle der Coface Arena der Ortbeton im Winter grundsätzlich als Warmbeton verarbeitet wird. Dabei wird das Betonierwasser erwärmt, um so eine Frischbetontemperatur von bis zu 18 Grad zu erreichen. Graffé ergänzt, dass der Beton direkt auf der Baustelle in einem Betonmischwerk hergestellt wird und nicht, wie zum Beispiel beim Autobahnbau, über lange Wege herangeführt werden muss „Im Übrigen sind die Schalungen und die Bewehrung nachts vor der Betonage mit Warmluftgebläsen erhitzt und das Betongut danach mit Dämmmatten geschützt worden.“

Oberbauleiter Wolf  erinnert daran, dass beim Abbindeprozess des Betons Wärme entsteht und der Massebeton so geschützt ist. Im Übrigen sind filigranere Bauteile, wie Stützen und Wände, nur bei Außentemperaturen um die 0 bis  -2 ° betoniert worden. Dies stellt bei Verwendung von Warmbeton und der Verwendung von Dämmmatten, wie dies auf seiner Baustelle bei Frosttemperaturen selbstverständlich ist, ebenfalls kein Problem dar. Grundsätzlich sei das Betonieren auch bei -20 Grad möglich. Es bedarf nur entsprechender technischer Maßnahmen. Ferdinand Graffé: „Alle notwendigen technischen Maßnahmen wurden erfüllt und durch das externe Baucontrolling bestätigt.“

Die Coface Arena kann also ohne Verzögerung weiter wachsen. Die aktuellen Bilder der Webcams vermitteln einen guten Eindruck vom zügigen Baufortschritt. Und trotzdem haben wir einen ganz profanen Wunsch: Es wird Zeit für den Frühling!


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