Ein riesiger Kran hievt schwere Lasten zentimetergenau an ihren Platz: Die Stützen für die Südtribüne!


Blick über die Nordtribüne. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Schwertransporter bringen die Bauteile. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Bauarbeiter hängen eine Tribünenstütze ein. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Der Raupenkran hievt die Last hoch. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Die Stütze ist in Position gebracht zum Aufrichten. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Die Stützen sind über 18 Meter hoch. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Viele Journalisten kamen zum Pressetermin der GVG. Foto: Dr. Dirk Bröckelmann

Ein viel gefragter Experte: Projektleiter Ferdinand Graffé (GVG). Foto: Dr. Dirk Bröckelmann
Auf Bild klicken und Fotostrecke starten
Pressetermin an der Stadion-Baustelle
Die ersten der insgesamt 30 äußeren Stützen der Südtribüne werden aufgestellt. Schwertransporter liefern sie direkt vom Betonwerk im westfälischen Spelle an. Jede Stütze hat ein Gewicht von etwa 37 Tonnen und ist über 18 Meter hoch. Gewaltige Dimensionen. Mit normalen LKW sind sie nicht zu transportieren.
Langsam rollt die schwere Fracht an. Passgenau, damit sie der Raupenkran aufnehmen kann. Alles passiert wie in Zeitlupe. Der Kran ist 7,10 m breit und wiegt 160 Tonnen. Angesichts seiner imposanten Größe wirken die Arbeiter wie Ameisen, die auf die riesigen Stützen klettern, um sie einzuharken. Und dann geht es auch schon hoch. Die Coface Arena wächst in die Höhe. Ab sofort sind die Dimensionen auch aus der Ferne zu erahnen. Die aufgestellten Stützen markieren bereits die zukünftige Höhe der Tribüne.
Zahlreiche Journalisten sind zu dem Termin erschienen, stapfen durch den hohen Matsch und trotzen dem Regen. Beigeordneter Franz Ringhoffer, Geschäftsführer der GVG, und Ferdinand Graffé, Projektleiter der Coface Arena, stellen sich den vielen Fragen. Alles laufe nach Plan, freut sich auch die neue Baudezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse. "Trotz des langen Winters sind die Gründungsarbeiten plangerecht abgeschlossen", betont Franz Ringhoffer. Alle Fundamente seien gesetzt.
Auch von der Haupttribüne auf der Nordseite wird mehr und mehr sichtbar. Während sie aber konventionell errichtet wird, wurde für die anderen drei Tribünen ein anderer Weg gewählt. Hier wird hauptsächlich mit vorgefertigten Betonteilen gearbeitet. Das geht schneller. Ab sofort gibt es täglich neue Perspektiven.
Bei der Gelegenheit bekommen Presse, Funk und Fernsehen auch einen ersten Eindruck von den zukünftigen Besuchsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit. Ein Transporter fährt sie über das Gelände vor bis zum Infocontainer. Dort gibt es die Komplettausrüstung, vom Helm bis zu den Sicherheitsschuhen, die auf der Baustelle getragen werden müssen. Und dann darf es losgehen. Alle sind gespannt.